1920 - 25
Le Repos du Gardien
1920 - 25

Maximilien Luce

1858 - Paris - 1941

Öl auf Leinwand, 60 x 65 cm, signiert unten links.

Im Werkverzeichnis aufgeführt und abgebildet
Jean Bouin-Luce & Denise Bazetoux, Maximilien Luce,Catalogue raisonné de l'oeuvre peint
Vol. II, Paris, 1986, #2100, Abb. S. 495

Provenienz:
Vente Blache, Versailles, 7. März 1982, Nr. 136
Privatsammlung, Frankreich
Sotheby's, New York, October 7, 1987, Lot 47
Privatsammlung, Japan

Preis: € 28.000,-


Die Rast des Hirtenknaben ist in Rolleboise entstanden. Eines der seltenen großformatigen Werke aus der dritten Schaffensphase.


Maximilien Luce ist einer der bekanntesten Maler des französischen Post-Impressionismus.
Zusammen mit Lucien Pissarro, dem Sohn des Malers Camille Pissarro, gründete er die Künstlergruppe Groupe de Lagny, zu der bald auch Henri Lebasque zählte.

Luce hat seine eigene Sprache gefunden, einen eigenen unverwechselbaren Stil, dem die Leichtigkeit des Impressionismus innewohnt und eine neu gefundene Freiheit, die seine eigene einzigartige Vision ausdrückt.

Luce ist mit Malern wie Georges Seurat, Theo Van Rysselberghe und Louis Valtat eng befreundet.

Zusammen mit Seurat und Signac, den Begründern der neoimpressionistischen Schule, entwickelt Maximilian Luce eine Bewegung, die auf dem wissenschaftlichen Studiums des Lichtes und der Analyse des prismatischen Effektes von Farben basiert.

Für einige Jahre arbeitet Maximilian Luce streng nach den Ideen des Pointillismus, später verändert er seine Technik zugunsten einer lockereren Malweise.

Landschaften, städtische Szenen und Darstellungen arbeitender Menschen bestimmen die Bildinhalte von Maximilian Luce.


Werke von Luce befinden sich in den meisten großen Museen weltweit, u.a. in:
Musée d'Orsay, Paris; Musée de l'Annonciade, Saint-Tropez; Thyssen-Bornemisza Museum, Madrid; Wallraf-Richartz Museum und Stiftung Courboud, Köln; in den USA: Art Institute of Chicago; Cleveland Museum of Art; Fine Arts Museum of San Francisco; Harvard University Museum; Indianapolis Museum of Art; Metropolitan Museum of Art, New York; Minneapolis Institute of Arts; The Museum of Fine Arts, Houston, Texas.


Wichtige Ausstellungen
29. Oktober - 4 Dezember 1966, Maximilien Luce, Palais des Beaux-Arts, Charleroi.
28. Juli - 31. Oktober 2010, Maximilien Luce, néo-impressionniste. Rétrospective. Musée des impressionnismes Giverny.


Bibliografie
Denise Bazetoux und Jean Bouin-Luce, Maximilien Luce, catalogue raisonné de l'œuvre peint, Paris, Editions JBL, 1986-2005.
Cazeau, Philippe, Maximilien Luce, Lausanne, Bibliothèque des arts, 1982.
Fénéon, Fanny, Correspondance de Fanny & Félix Fénéon avec Maximilien Luce, illustrée par Luce de portraits originaux, Tusson, Charetnte, Du Lérot, 2001.
Maximilien Luce, peindre la condition humaine, Paris, Somogy éditions d'art, 2000.
Mantes-la-Jolie, Inspirations de bords de Seine, Maximilien Luce et les peintres de son époque, Paris, Somogy, 2004.


Künstlerlexika: Bénézit; Saur; Thieme-Becker-Vollmer, Schurr-Cabanne.

Hier erfahren Sie mehr über den Künstler Maximilien Luce

 

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