um 1910
Le bassin au Tréport
um 1910

Maximilien Luce

1858 - Paris - 1941

Öl auf Holz, 16 x 19 cm, unten links signiert. Auf der Rückseite Stempel der Galerie "Jacques Rodrigues-Henriques, 20 rue Bonaparte, Paris (VIe)", sowie mit Bleistift betitelt.

Echtheitsbestätigung von Denise Bazetoux, Maisons-Laffitte, 18. Juli 2016.
Das Werk wird in den Band 4 des Catalogue raisonné de l'oeuvre de Maximilien Luce aufgenommen, der derzeit in Vorbereitung ist.

Provenienz:
- Galerie Jacques Rodrigues-Henriques, Paris.
- Galerie La Cité d'Art, Genf.
- Schweizer Privatbesitz, in der oben genannten Galerie 2012 erworben

Preis: € 12.000

 
In diesem lichtdurchfluteten Blick auf den Hafen von Tréport, einem beliebten Badeort und Urlaubsort für Pariser in der Normandie an der Mündung des Flusses Bresle schenkt uns Luce die Ruhe und Leichtigkeit einer Urlaubsatmosphäre.

 
Maximilien Luce ist einer der bekanntesten Maler des französischen Post-Impressionismus.

Luce hat seine eigene Sprache gefunden, einen eigenen unverwechselbaren Stil, dem die Leichtigkeit des Impressionismus innewohnt und eine neu gefundene Freiheit, die seine eigene einzigartige Vision ausdrückt.

Zusammen mit Lucien Pissarro, dem Sohn des Malers Camille Pissarro, gründete er die Künstlergruppe Groupe de Lagny, zu der bald auch Henri Lebasque zählte.

Luce ist mit Malern wie Georges Seurat, Theo Van Rysselberghe und Louis Valtat eng befreundet.

Zusammen mit Seurat und Signac, den Begründern der neoimpressionistischen Schule, entwickelt Maximilian Luce eine Bewegung, die auf dem wissenschaftlichen Studiums des Lichtes und der Analyse des prismatischen Effektes von Farben basiert.

Für einige Jahre arbeitet Maximilian Luce streng nach den Ideen des Pointillismus, später verändert er seine Technik zugunsten einer lockereren Malweise.

Landschaften, städtische Szenen und Darstellungen arbeitende Menschen bestimmen die Bildinhalte vom Maximilian Luce.


Werke von Luce befinden sich in den meisten großen Museen weltweit, u.a. in:
Musée d'Orsay, Paris; Musée de l'Annonciade, Saint-Tropez; Thyssen-Bornemisza Museum, Madrid; Wallraf-Richartz Museum und Stiftung Courboud, Köln; in den USA: Art Institute of Chicago; Cleveland Museum of Art; Fine Arts Museum of San Francisco; Harvard University Museum; Indianapolis Museum of Art; Metropolitan Museum of Art, New York; Minneapolis Institute of Arts; The Museum of Fine Arts, Houston, Texas.


Wichtige Ausstellungen
29. Oktober - 4 Dezember 1966, Maximilien Luce, Palais des Beaux-Arts, Charleroi.
28. Juli - 31. Oktober 2010, Maximilien Luce, néo-impressionniste. Rétrospective. Musée des impressionnismes Giverny.


Bibliografie
Denise Bazetoux und Jean Bouin-Luce, Maximilien Luce, catalogue raisonné de l'œuvre peint, Paris, Editions JBL, 1986-2005.
Cazeau, Philippe, Maximilien Luce, Lausanne, Bibliothèque des arts, 1982.
Fénéon, Fanny, Correspondance de Fanny & Félix Fénéon avec Maximilien Luce, illustrée par Luce de portraits originaux, Tusson, Charetnte, Du Lérot, 2001.
Maximilien Luce, peindre la condition humaine, Paris, Somogy éditions d'art, 2000.
Mantes-la-Jolie, Inspirations de bords de Seine, Maximilien Luce et les peintres de son époque, Paris, Somogy, 2004.


Künstlerlexika: Bénézit; Saur; Thieme-Becker-Vollmer, Schurr-Cabanne.

 
Hier erfahren Sie mehr über den Künstler Maximilien Luce

 

HINWEIS: Sie erhalten ein echtes Originalgemälde des Künstlers, wie beschrieben und mit einer Dokumentationsmappe zum Objekt.
Zibelius Fine Art ist ein auf die Kunstrichtungen Impressionismus und Post-Impressionismus spezialisierter, renommierter Kunsthandel.
Sven Zibelius ist als Experte bekannt durch zahlreiche Publikationen und nationale sowie internationale Messeteilnahmen. Fairer Partner im Ankauf und Verkauf.

 

in einem handgefertigten Stilrahmen

(im Preis enthalten)

Rückseite

Signatur