c. 1900
Cueillette des roses
c. 1900

Jean Bertrand Pégot-Ogier

Salamanca 1877 - 1915 Attichy/Oise

Öl auf Malkarton, 36 x 46 cm , unten links signiert.

Preis: verkauft / sold / vendu

 

"Die bretonische Seele in ein Gemälde zu füllen, ist mein Ziel, das ich als Künstler erreichen möchte." (J.B.Pégot-Ogier)

Das Gemälde zeigt eines der liebenswürdigsten Motive dieses besonderen Künstlers. In der ausgewogenen Strichführung und harmonischen Farbpalette ist es als bedeutendes Werk anzusehen.

 

Biografie

Jean-Bertrand Pegot-Ogier wurde in Salamanca/Spanien geboren, als Sohn einer wohlhabenden Familie. Sein Vater war Unternehmer, Banker, Weltreisender, Schriftsteller und Maler. Er gehörte zum Kreise von Intellektuellen rund um Victor Hugo in seinem Exil in Guernsey. Die Mutter war eine geborene Fitzgerald aus Hastings/England und ihrerseits die Tochter eines Marschalls.

Das Paar Pégot-Ogier im Jahre 1879 erwarb ein schönes Anwesen in Hennebont, Bellevue House, das so genannte "Schloss Bellevue".Jean-Bertrand und sein Bruder Fernand wachsen in einem gebildeten Umfeld auf, mit den Wissenschaften und Künste, insbesondere der Musik und Malerei, Fotografie und Literatur.
Der frühe Tod des Vaters 1895 und seiner Mutter 1902 führten zu einer überempfindlichen, oft pessimistischen Grundstimmung des jungen Künstlers.

Seine Ausbildung hatte er vom Vater erhalten, dann in Concarneau und Paris bei Deyrolle und Alfred Guillou. Der Kontakt zu Henry Moret , den er bewundernd als "mon maître" nannte, hatte erkennbar den deutlichsten Einfluss auf seine impressionistische Stilentwicklung.

In den Jahren 1900 und 1902 stellte er erstmals im Pariser Salon des artistes français aus.
Nach seiner Heirat im Jahr 1905 orientierte er sich zunehmend nach Paris, wo er alsbald ein Atelier eröffnete. Im Salon d'Automne stellte er von 1907-13 aus. Parallel von 1908-14 zeigte er seine Werke auch im Salon des Independants. Ausstellungen in den Provinzen (Nantes, Lorient, Brest, Tours, Roubaix) und im Ausland (Brüssel, Köln, Russland) folgten. 1914 hatte er in Pariser Galerien gleich zwei Einzelausstellungen.

Dann brach der erste Weltkrieg aus und der Künstler wurde Offiziersanwärter in einem Infanterie-Regiment

Am 2. Oktober 1915 starb Jean-Bertrand Pégot-Ogier im Fronteinsatz in Attichy an der Oise.

 

Literatur

Thieme-Becker, Bénézit, Schurr-Cabanne, Saur.
Léo Kerlo et Jacqueline Duroc, Peintres des côtes de Bretagne, vol. 5, 2007
Marie-Christine Train, Jean-Bertrand Pégot-Ogier , Pont-Aven, 1990

 

Information:
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