c. 1900
La vieille côte à Canteleu
c. 1900

Blanche Hoschedé-Monet

Paris 1865 - 1947 Giverny

Öl auf Leinwand, 60 x 75 cm, signiert unten rechts. Rückseitig handschriftlich betitelt.

Werkverzeichnis Philippe Piguet, BHM 103 mit Abb. S. 84, Éditions point de vues, Bonsecours, 2012.

Provenienz:
Familie Germaine Salerou geb. Hoschedé, Giverny (Stempel rückseitig)
Collection Gérard Piguet

Preis: verkauft / sold / vendu

 

Ausstellungen:
Salon des Indépendants, 1905
Vernon, B. Hoschedé-Monet, Salle des Fêtes, 1957, Katalog Nr. 33
Rouen, B. Hoschedé-Monet, Musée des Beaux-Arts, Katalog Nr. 16

 

Bedeutendes Hauptwerk von ausgezeichneter Qualität.

Das Gemälde zeichnet sich durch eine besondere Nähe zum Werk von Claude Monet aus. Sie verwendete die gleichen Leinwände und Farben und blieb zunächst auch dem vom Stiefvater erlernten Malstil treu. Das vorliegende Motiv entnahm Hoschedé-Monet der Gegend um Rouen, wo sie seit der Heirat 1897 mit dem ältesten Sohn von Monet, Jean, lebte.

Biografie

Blanche war die zweite Tochter von Ernest Hoschedé und Alice Hoschedé. Ernest war ein Geschäftsmann, ein Warenhaus-Magnat in Paris und ein Kunstsammler von impressionistischen Gemälden. Im Jahr 1876 beauftragte er Claude Monet Paneelen in seiner Residenz Château de Rottembourg in Montgeron zu malen und die Familien freundeten sich an.

1877 ging Ernest Hoschedé in Konkurs und seine Kunstsammlung wurde versteigert. Ernest, Alice und ihre 6 Kinder zogen gemeinsam mit Monet, Monets erster Frau Camille, und den zwei Söhnen des Paares, Jean und Michel, in ein Haus in Vétheuil. Ernest jedoch verbrachte den Großteil seiner Zeit in Paris und verließ schließlich seine Familie und ging nach Belgien.

Nach dem Tod von Camille Monet zog Alice Hoschedé zunächst mit den zwei Monet-Kindern nach Paris, lebte dann mit Monet in Vétheuil und Poissy, bis dann die Familie letztlich 1883 in Giverny vereint wurde. Die Beziehung zwischen Claude Monet und Alice Hoschedé wurde offiziell, obwohl sie unverheiratet blieben. Erst nach dem Tod von Ernest Hoschedé heirateten Claude Monet und Alice Hoschedé 1892.

Blanche hatte sich von Anfang an für Claude Monet begeistert. Sie war elf, als sie die Kunst der Malerei entdeckt. Schließlich verbrachte sie viele Stunden lang in Claude Monets Atelier und auch in dem von Édouard Manet.
Als Claude Monet 1882 ein Sommerhaus in Pourville mietet, beginnt Blanche neben ihm zu malen. Als Claude Monet seine Serie der Heugarben erstellt (1890-1891), kommt Blanche völlig unter seinem Einfluss. Blanche wurde Monets Assistent und Schüler.
Sie benutzte die gleiche Leinwand, die gleiche Palette, die gleichen Farben und blieb zunächst auch den Motiven ihres Stiefvaters treu.
Sie arbeitete ausschließlich en plein air und besass auch offiziell kein Atelier.

1888 stellte sie auf Anregung von Claude Monet erstmals im Salon aus.
1897 heiratete Blanche Claude Monets ältesten Sohn, Jean Monet. Sie lebten in Rouen und Beaumont-le-Roger bis 1913.
Sie malte die Gegend um Rouen und Landschaften mit Pappeln und Kiefern entlang der Seine.

Nach dem Tod ihres Mannes im Jahr 1914, zog sie zurück nach Giverny.
Es folgten viele fruchtbare Jahre mit einer regen Ausstellungstätigkeit und vielen Ehrungen.
Immer wieder malte sie Motive aus dem Garten von Giverny und aus der ländlichen Umgebung.
Um Claude Monet kümmerte sie sich liebevoll bis zu seinem letzten Tage.

Blanche Hoschedé-Monet starb 1947 in Giverny.

 

Einzelausstellungen:
1927 Galerie Bernheim-Jeune Paris: Blanche Hoschedé (November 7-18, 1927) 1931 Galerie Bernheim-Jeune Paris: Blanche Hoschedé Monet (March 9-20, 1931) 1942 Galerie Daber, Paris: Blanche Hoschedé ( October 16- November 7, 1942) 1947 Galerie d'Art Drouot Provence, Paris: Blanche Hoschedé Monet (March 14- April 14, 1947)

Gruppenausstellungen:
Salon des Indépendants: 1905,1906,1907,1929,1930,1931,1932,1933,1934,1935,1936,1954.
Salon de la Société des Artistes Rouennais : 1907, 1908, 1909, 1910, 1911, 1913, 1931, 1932, 1933,1934,1935.
1928 Galerie Georges Petit
1957 Vernon, Blanche-Hoschedé-Monet
1954 Galerie Zak, Paris
1959 Musée des Beaux-Arts de Rouen: Blanche Hoschedé Monet
1960- Charles E. Slatkin Galleries, New York: Claude Monet and the Giverny Artists March 22-April 23, 1960.
1988 Modern Art Museum Ibaraki, Kyoto, Fukushima: Monet and his Friends, November 1988- February 1989
1991 AG Poulain, Vernon: Blanche Hoschedé Monet, April 6- June 2, 1991
2010 Musée de Louviers, Rétrospective B. B. Hoschedé Monet

Gemälde in Museen Frankreichs:
Toulouse-Lautrec Museum, Albi: "Port de Saint-Jean-Cap-Ferrat."
Musée George Clemenceau, Paris:" Garden in Giverny", "The Garden of Clemenceau", "The Garden and the House."
Musée Marmottan Monet, Paris: "Along the River"; "House of Sorel-Moussel"
Musée des Beaux-Arts de Rouen "Poplars along the River," "Pivoines", "Claude Monet's Garden"
Musée des Augustins, Toulouse: "The Garden and House of Claude Monet in Giverny"
Musée de la Cohue, Vanne: "Le Bassin temps gris"
Musée A.G. Poulain, Vernon: "House of Claude Monet";" l'Etang de Giverny"; "Beach in Normandy"," The Cabbage".

 

Information:
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