c. 1905
Vieux arbres au bord de la Seine
c. 1905

Gustave Loiseau

1865 - Paris -1935

Öl auf Leinwand, 54 x 65 cm, unten rechts signiert.

Echtheitsbestätigung vom 19. Juni 2007 durch Didier Imbert, Paris, der das Gemälde in den in Vorbereitung befindlichen Catalogue raisonné unter der Nummer A 2045 aufgenommen hat.

Provenienz: Privatsammlung, Schweiz

Preis: verkauft / sold / vendu

 

Das Gemälde zeigt die typische sehr tonreiche Palette des Künstlers. Der einzelne Strich weist eine Vielzahl an Farben auf, wodurch Licht in das Bild transportiert wird .

Bäume am Ufer der Seine ist ein von Loiseau häufig gemaltes Sujet. Außergewöhnlich ist die beziehungsreiche Fokussierung auf einen Baum im Vordergrund.

 

Biografie

Man muss Loiseau als Naturtalent bezeichnen, denn außer einer kurzen Passage an der Ecole des Arts Décoratifs und sechs Monaten im Atelier des Landschaftsmalers Fernand Just Quignon lernte er nur bei seinen eigenen Malübungen und durch den Umgang mit bekannten Malern der Zeit. Am Montmartre hatte er Maxime Maufra kennengelernt, den er 1890 zusammen mit Henri Moret in Pont-Aven in der Bretagne wiedertraf. Seitdem blieben sie für ihr ganzes Leben befreundet.

1893 entstehen erste Meisterwerke und er stellt im Salon des Independants aus. 1894 lernt er Gauguin kennen, dessen Kunst er für sich ablehnt, dessen freieren Pinselstrich er aber übernimmt. Gustave Loiseau stellt nun auch in den anderen Pariser Salons aus und etabliert sich als einer der gefragtesten Künstler seiner Zeit mit einem Vertrag mit der maßgeblichen Pariser Galerie Durand-Ruel.

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts unternimmt er regelmäßig zusammen mit anderen Künstlern Fahrten entlang der Seine und nach Pont-Aven sowie an die gesamte Küste des Ärmelkanals. Zwischen 1902 und 1904 besuchte er Etretat, Fécamp und Dieppe. Loiseau malte die Seine, wie sie Paris durchläuft, Herblay, Marly-le-Roi und Triel, sowie ihre Nebenflüsse, vor allem aus der Yonne von Auxerre herab. Seine Bilder zeigen ein Interesse an der atmosphärischen Darstellung von Regen, Frost, Nebel, Morgennebel und wie die Wolken die Strahlen der Sonne filtern.

Loiseau starb im Jahre 1935 in Paris.

 

Literatur: Bénézit, Saur, Vollmer, Dictionary of Arts

Werke in Museen (Auswahl): Musée d’Orsay, Paris; Metropolitan Museum of Art, New York; Sammlung Thyssen-Bornemisza, Madrid.

Mehr über den Künstler Gustave Loseau erfahren Sie auf   gustaveloiseau.net

 

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